Die Iren sind ein nettes, warmherziges Völkchen, sie sind immer hilfsbereit und gerne für ein Schwätzchen über das Wetter oder aktuelle Themen bereit.
Die Sprache - Englisch und Irisch (Gälisch)
Viele Iren spechen ihre Muttersprache Englisch mit einem starken Slang, der nicht immer ganz einfach zu verstehen ist. Wer jedoch etwas nicht verstanden hat und nachfragt, wird auf geduldige Menschen treffen, der den Inhalt gerne wiederholt. Also keine Angst vor der Sprachbarriere!
Die ursprüngliche Muttersprache Irisch, auch Gälisch genannt, wird heute noch an den Schulen gelehrt, um die sprachliche Herkunft nicht zu verlieren. Auch sind Straßenschilder und offizielle Texte stets sowohl in Englisch als auch in Irisch geschrieben. In ländlicheren Regionen kommt es auch mal vor, dass die englische Schreibweise auch mal fehlt, dann wird's für den Mitteleurpäer schwierig, aber normalerweise gibt es eigentlich keine Probleme. Tatsächlich sprechen viele Iren nur noch ein rudimentäres Schul-Irisch, das sie aber sonst fast gar nicht mehr nutzen.
Die Herkunft der Iren
Die Iren sind größtenteils Nachfahren von keltischen Stämmen, die immer wieder von starken Besatzungsmächten wie z.B. den Wikingern oder den Briten beherrscht und beeinflusst wurden. Vielleicht auch aus diesem Grund stehen sie staatlichen Mächten eher störrisch gegenüberstehen. Die meisten Iren, rund 88%, sind katholisch. Der protestantische Anteil der irischen Bevölkerung lebt fast ausschließlich in Nordirland und stammt von schottischen oder britischen Familien ab. Der Nordirlandkonflikt ist entsprechend auch politischer Natur und ist kein Konflikt der Konfessionen.
Ebenfalls historisch bedingt sind die Iren ein Auswanderungsvolk. Vor allem durch Hungersnöte und die damals neu gegründeten Vereinigten Staaten von Amerika verließen viele Iren ihre Heimat und suchten ihr Glück in der Ferne, vor allem in den USA, aber auch in Australien und anderen Ländern. Angeblich leben heute mehr Iren im nicht-irischen Ausland als in Irland selbst.